Momos

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Essen
Atmosphäre
Preis/ Leistung

Im Momos gibt es Momos. Ah, okay! Aber was bitte sind Momos? Martin, einer der beiden Betreiber, erklärt mir, dass es sich dabei um gefüllte Teigtaschen aus der Himalaya Region handelt. Auf einer gemeinsamen Nepal Reise waren Martin und Marc so begeistert von den kleinen Dumplings, dass sie spontan beschlossen, ein solches Restaurant in Berlin zu eröffnen.

Momos in Berlin

Sie besorgten sich noch auf der Reise die authentischen Rezepte und überredeten sogar einen einheimischen Koch, einen Tag lang in dessen Restaurantküche mitzukochen. Wieder zuhause haben sie die Originalrezepte dem deutschen Geschmack angepasst und das Momos in der Fehrberliner Straße, in der Nähe des Sennefelder Platzes, eröffnet. Mit seinen 12 Sitzplätzen drinnen und etwa 15 Plätzen draußen, ist es eher klein – aber gemütlich.

Modular aufgebaute Karte

Auf der Karte stehen sechs verschiedene Momo Sorten, wahlweise gedämpft oder angebraten. Vier davon sind vegan, zwei vegetarisch. Dazu gibt es drei verschiedene Dips, zwei vegane, einer vegetarisch. Der Besucher wählt zwischen den Größen S, M und L oder einer kleinen Probierportion. Für Leute, die sich – so wie ich – schwer entscheiden können, gibt es „Momo Experience“, das sind alle Sorten mit allen Dips, die Hälfte davon angebraten, die andere Hälfte gedämpft. Wer nicht nur Momos essen möchte, kann außerdem noch zwischen drei Beilagen wählen, die auch in einer Kombination angeboten werden. Die ganz Hungrigen nehmen vorneweg eine Momo-Suppe oder süße Momos zum Nachtisch. Die Getränkekarte besteht aus frischen Säften, Tees, den üblichen Softdrinks sowie Bier. Alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen oder werden auf Wunsch geliefert.

 

Die verschiedene Geschmacksnoten der Momos

Ich bestelle mir einen Orangen-Karotten-Ingwer-Saftt, der eine angenehme Mischung aus Frucht und leichter Schärfe kombiniert und beginne mit den Beilagen. Hier begeistern mich besonders die grünen Bohnen: der fein gestiftete Ingwer und die Sesamkörner harmonieren hervorragend mit dem Geschmack der Bohnen.

 

Die frisch zubereiteten Momos sind schnell serviert und appetitlich angerichtet. Optisch sind besonders die gedämpften Momos ein absoluter Hingucker und mir persönlich schmecken sie auch ein bißchen besser als die angebratenen. Ich dippe jede Sorte in jeden Dip und freue mich, dass die Momos so immer wieder eine neue Geschmacksnote bekommen. Gerade auch weil die Dips so unterschiedlich sind: erfrischende Joghurt-Minze, würziger Soja-Sesam Dip und der fruchtig-scharfe Mitho Dip (aus Tomate, Ingwer und Koriander). Es fällt mir schwer mich für eine Lieblingssorte zu entscheiden, aber allgemein finde ich die exotischeren Varianten wie zum Beispiel Kürbis-Kichererbse geschmacklich spannender als eher klassische Geschmacksrichtungen wie Spinat-Schafskäse.

 

Zuerst befürchte ich, dass nun in meinem Bauch kein Platz mehr für Nachtisch ist, aber als die kleineren, mit Banane gefüllten, gebratenen Momos mit Zimt und Ahornsirup kommen, klappt es dann irgendwie doch. Sie überzeugen mich so sehr, dass ich sie dann doch komplett aufesse.

 

Nachhaltiges Konzept

Die Betreiber des Momos legen besonderen Wert auf ein nachhaltiges Konzept. So ist nicht nur das Essen zu 100% bio (und darauf kann sich der Gast dank des Ökozertifikats auch verlassen), auch die Zutaten kommen aus regionalem Anbau. Die Verpackungen sind biologisch abbaubar, die Besitzer achten darauf, dass möglichst wenig Müll anfällt, im Laden wird ausschließlich Ökostrom genutzt. Ausgeliefert wird über einen umweltfreundlichen Lieferservice und selbst das Geschäftskonto wird bei einer sozial-ökologische Bank geführt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Fazit

Momos sind mal etwas anderes. Alles ist frisch zubereitet und schnell serviert, sieht gut aus, schmeckt lecker, ist durch die verschiedenen Sorten und Dips sehr abwechslungsreich. Durch das modulare System lassen sich die Portionsgrößen prima dem Hunger anpassen und das nachhaltige Konzept hat mich wirklich überzeugt. Martin und Marc haben Spaß an dem was sie machen – und das merkt man als Gast. Ich werde sicher wieder kommen. Öfter sogar!

 


Adresse und Öffnungszeiten vom Momos:

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Dagmar ist Berlinerin - nicht gebürtig, aber dafür umso mehr im Herzen! Wenn Dagmar nicht gerade schreibt, dann fotografiert sie. Wenn sie nicht fotografiert, isst sie. Wenn sie nicht isst, dann erkundet sie die Stadt. Wenn sie nicht die Stadt erkundet, ist sie im Internet unterwegs. Und hier bei uns macht Dagmar alles zusammen.

2 Responses

  1. Herr Giasar

    Als Sperrmüllunternehmen kommt man in Berlin viel rum. Daher halte ich die Bewertung und den Artikel für wirklich als okay. Ich kenne das Mamos. Übrigens eine tolle Webseite.

  2. BerlinIckLiebeDir

    Schön, dass wir da einer Meinung sind ;) Und danke für das Lob!

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